Als Photovoltaik-Datenlogger für Dauerbetrieb einsetzbar?

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andreasm
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Als Photovoltaik-Datenlogger für Dauerbetrieb einsetzbar?

Post by andreasm »

Wir haben zuhause eine Photovoltaikanlage, an die ein alter Pentium 75 Laptop mit 32 MB Ram angeschlossen ist. Darauf läuft momentan Windows 95, aber leider ist Windows 95 ja dafür bekannt, dass es für Dauerbetrieb nicht geeignet ist. Die Ressourcen von Win95 gehen nach und nach runter und irgendwann stürzt der Laptop komplett ab. Bei einem Datenlogger darf das aber nicht vorkommen.

Okay, im Grunde läuft auf dem Laptop momentan nur :
- ein C++ Konsolenprogramm, das per RS232 Schnittstelle Daten vom Wechselrichter einliest (Größe < 100 kbyte)
- Ein Delphi-Programm, welches Grafiken fürs Internet generiert (Größe < 500 kbytes)
- Ein Mini-Webserver, welcher die Daten für alle Leute im Internet zur Verfügung stellt (< 1 Mbyte)

Nun meine Frage:
Denkt ihr, dass reactos schon stabiler als das alte Windows 95 ist?
Was muss ich noch alles beachten, falls ich das wirklich draufspielen sollte?
Funktioniert das Netzwerk, also Netzwerkfreigaben, in reactos?
Ich muss nämlich hin und wieder Daten auf den PV-Logger kopieren (neue Programmversionen, Bilder, HTML-Dateien, usw)

PS: Ich habe noch eine zweite Festplatte, könnte das also auch testen ohne das bisherige System zu killen
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ThePhysicist
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Post by ThePhysicist »

Wenn nur ein Konsolenprogramm laufen soll, könnte ReactOS recht stabil sein. Allerdings hat jemand was geschrieben, dass ROS langsam aber sicher Speicher auffrisst, musst du vielleicht selber ausprobieren.
Das Problem ist, dass das notebook wahrscheinlich zu schwach auf der Brust ist. Die ReactOS GUI ist leider etwas lahm. Ob die 32MB ausreichen, weiss ich auch nicht, ich glaube es gibt da zur Zeit ein Problem, ReactOS mit 32MB zu installieren, obwohl es gehen sollte.
Netzwerk funktioniert zwar schon einigermaßen, die Frage ist nur, ob du den Treiber für deine Netzwerkkarte installiert kriegst.
Netzerkfreigaben gibt es noch nicht, aber vielleicht kriegst du nen ftp server drauf installiert.
Also wenn du experimentierfreudig bist, probiers doch einfach mal aus.
Wäre interessant zu wissen, ob ReactOS lange Zeit stabil läuft.

Aber zur Zeit würde ich dir eher empfehlen, NT4 zu installieren. Da sollte dein notebook ausreichen. Kriegste für'n paar Euro bei ebay.

Ach und du solltest vielleicht als erstes testen, ob dein Programm auch unter NT/2000/XP läuft. wenn es direkt auf den seriellen Port zugreift, dann lüppt das (auch unter ReactOS) nicht. Dann hast du nur noch die Möglichkeit (Free)DOS zu installieren. Wie das da mit Netzwerkfreigaben etc. aussieht, weiss ich allerdings auch nicht.

atarixle
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Post by atarixle »

ich glaub, da ist ein Konsolen-Linux wohl die bessere Alternative, das sollte mit 32MB recht gut laufen. Und Entwicklungstools sind ja bekanntlich dabei, damit du dein Programm unter Linux zum Laufen bekommst. Die Schnittstellen sind auch recht einfach anzusprechen.

Aber ReactOS ist ja generell noch nicht für den "produktiven" Einsatz geeignet.

ThePhysicist
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Post by ThePhysicist »

atarixle wrote:ich glaub, da ist ein Konsolen-Linux wohl die bessere Alternative, das sollte mit 32MB recht gut laufen. Und Entwicklungstools sind ja bekanntlich dabei, damit du dein Programm unter Linux zum Laufen bekommst. Die Schnittstellen sind auch recht einfach anzusprechen.
Nunja, das ist halt immer Geschmackssache ;-) Ist vielleicht nicht jedermanns Sache, Konsolen-Linux zu installieren und dann zu versuchen ein Windows/DOS Programm zum Laufen zu bringen. Ich als Linux noob, würde das erst versuchen, wenn gar nix anderes geht.
Und ob da Entwicklungstools helfen oder dass das Ansprechen der Schnittstelle leicht ist, das ist immer ne Frage, ob man ein Programmierer ist oder ein Anwender. Ich bin (fälschlicherweise?) davon ausgegangen, dass das Programm nicht selbst geschrieben ist und dann nützt einem das alles nichts.
Aber ReactOS ist ja generell noch nicht für den "produktiven" Einsatz geeignet.
Noch nicht, aber bald! .... Ganz bestimmt! ... Ja, ich bin optimistisch!

frik85
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Post by frik85 »

Der neue Cache Manager (derzeit noch im Cache Manager Branch) wird bald "übersiedeln".

Neben, ext2, ntfs, etc. Treiber support kann man sich generell mehr Performance erwarten.

Ab Version 0.3 (welches vielleicht schon in 2 Monaten kommt) wird ReactOS immer nützlicher werden.

Internet (Firefox, Thunderbird, etc.), verschiedene Filesystems (Fat, ext2, etc.), Office (OpenOffice.org 1.x und ggf. 2.x, etc.), DirectX Draw (2D), ...

ma-games.de
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Post by ma-games.de »

frik85 wrote:welches vielleicht schon in 2 Monaten kommt
Oh, da freu ich mich aber schon!!! :D :D :D

RudBoy
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Post by RudBoy »

ma-games.de wrote:
frik85 wrote:welches vielleicht schon in 2 Monaten kommt
Oh, da freu ich mich aber schon!!! :D :D :D
Jo da schliesse ich mich Doch gleich mal an.

Würde mich dann interesieren ob das Sun Java Sdk unterstützt wird.
Gibt ja diesbezüglich auch ne freie Entwicklung der Apache Foundation, mit dem stolzen Namen "Harmony" allerdings noch nicht fertig und das wird noch en Weilchen dauern.

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Matthias
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Post by Matthias »

RudBoy wrote:Gibt ja diesbezüglich auch ne freie Entwicklung der Apache Foundation, mit dem stolzen Namen "Harmony" allerdings noch nicht fertig und das wird noch en Weilchen dauern.
Wenn es nicht gerade um Applets geht, stellt der GCj zusammen mit GNU Classpath in vielen Fällen eine brauchbare Alternative zu Sun Java dar. Außerdem finde ich native Programme eh angenehmer als solche, die in der JVM laufen.

RudBoy
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Post by RudBoy »

Matthias wrote:
RudBoy wrote:Gibt ja diesbezüglich auch ne freie Entwicklung der Apache Foundation, mit dem stolzen Namen "Harmony" allerdings noch nicht fertig und das wird noch en Weilchen dauern.
Wenn es nicht gerade um Applets geht, stellt der GCj zusammen mit GNU Classpath in vielen Fällen eine brauchbare Alternative zu Sun Java dar. Außerdem finde ich native Programme eh angenehmer als solche, die in der JVM laufen.
Hallo Liste, hallo mathias,

also was gjc und classpath angeht stimme ich Dir zu, allerdings denke ich das wir was die virtuelle Maschine angeht schon ne Grundsatzdiskussion führen könnten, die schon so lange geht solange es Programmierkonzepte gibt.
Die Idee der virtuellen Maschine an sich, ist schon seit Mitte der Siebziger praktikabel (Simula-Smalltalk), und das aus gutem Grund, da sie dem Programmierer erhebliche Erleichterungen was Speicherverwaltung, Sicherheit der Ausführung, Sicherheitskonzepte bietet. Denke das Dein Hintergrund für Deine Argumentation das Unix/Linux Umfeld ist, und hier Sprachen wie C oder die Hybridsprache C++ leider das Sagen haben.

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andreasm
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Post by andreasm »

Bevor ich nun die 0.3 er ausprobiere, frage ich hier nochmal kurz nach:

Wäre diese Version für meine obigen Zwecke nun nutzbar?
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frik85
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Post by frik85 »

andreasm wrote:Bevor ich nun die 0.3 er ausprobiere, frage ich hier nochmal kurz nach:

Wäre diese Version für meine obigen Zwecke nun nutzbar?
Besser noch bis 0.3.1 warten. Version 0.3.0 ist zwar ziemlich stabil, aber noch nicht für 24-Stunden betrieb geeignet.

andreasm
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Post by andreasm »

Gut, danke! Wann etwa kann man mit der Version 0.3.1 rechnen?
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Speedator
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Post by Speedator »

Da kannst du sicher noch ein wenig warten, nicht unter einem halben Jahr würde ich schätzen, wenn es wirklich stabil laufen soll....hm vielleicht auch ncoh ein wenig länger.

Matthias
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Post by Matthias »

RudBoy wrote:Die Idee der virtuellen Maschine an sich, ist schon seit Mitte der Siebziger praktikabel (Simula-Smalltalk), und das aus gutem Grund, da sie dem Programmierer erhebliche Erleichterungen was Speicherverwaltung, Sicherheit der Ausführung, Sicherheitskonzepte bietet.
Erklärst Du mir jetzt noch, was die Idee einer virtuellen Maschine mit Garbage Collection zu tun hat? GCs gibt's auch für C++. Außerdem: welche "Sicherheitskonzepte" meinst Du? Neben Sachen wie der Überprüfung von Arraygrenzen fällt mir nicht viel ein (und das kann C++ mit Vektoren auch)

RudBoy
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Post by RudBoy »

Matthias wrote:
RudBoy wrote:Die Idee der virtuellen Maschine an sich, ist schon seit Mitte der Siebziger praktikabel (Simula-Smalltalk), und das aus gutem Grund, da sie dem Programmierer erhebliche Erleichterungen was Speicherverwaltung, Sicherheit der Ausführung, Sicherheitskonzepte bietet.
Erklärst Du mir jetzt noch, was die Idee einer virtuellen Maschine mit Garbage Collection zu tun hat? GCs gibt's auch für C++. Außerdem: welche "Sicherheitskonzepte" meinst Du? Neben Sachen wie der Überprüfung von Arraygrenzen fällt mir nicht viel ein (und das kann C++ mit Vektoren auch)
Aber gerne tue ich das "NIX" nicht die Sachen vermischen.
Das eine ist die Speicherverwaltung das andere was völlig anderes.

Ist Dir Langweillig das Du so einen alten Thread hervorkramst.

Banal gesprochen kannste in C++ jeden Kram reinschreiben, aber Null Bock darauf mit Dir noch irgendetwas auszudiskutieren, dafür ist mir meine noch verbleibende Zeit zu schade, viel zu schade, ja das ist sie !!!

Betrache dies als meine letzte Antwort auf Deine Fangfragen, von mir aus kannst Deine Fallen jeden anderen stellen und Deine Unhöflichkeit und arroganten Charakterzüge an anderen auslassen.
Meinetwegen sie auch als Troll abklassifizieren, mir egal total egal wie Du mir egal geworden bist.

Fall ruhig tod um mir auch egal.

In diesem Sinne wünsch Dir was
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