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wie löst reactos das ständige Problem der Fragmentierung

Posted: Wed Feb 01, 2006 11:12 pm
by andreasm
Es hat ja noch etwas Zeit, ich wollte aber dennoch schon nachfragen, wie reactos einmal das Problem der Fragmentierung lösen möchte.

Unter Windows ist das ja wirklich ein nervendes Problem. Man installiert etwas neues, z.b. ein officepaket und hat wieder zig fragmentierte Dateien, die das System verlangsamen können. Auf Dauer -also bei vielen Installationen - kann das das System ja ziemlich in die Knie treiben.

wie wird das bei reactos gelöst? Cool wäre es, wenn dies vollautomatisch gehen würde. Der User möchte ja am PC arbeiten und nicht viel Arbeit damit haben, den PC ständig zu warten und fit zu halten!

Zumindest die Systemdateien, die Registry und die Auslagerungsdatei sollten daher in einem 1A Zustand während der Nutzung verbleiben.

Also man könnte das ja so integrieren, dass das Sytem im Leerlauf, also bei geringer Belastung, die wichtigsten Dateien automatisch defragmentiert.

Bis jetzt kann ich zu reactos nur meine Ideen liefern, da meine Zeit nicht mehr hergibt wegen meinem Studium.
Aber wenn ich mal mehr Zeit habe, könnte ich evtl. auch mehr mitarbeiten... wir werden sehen. :)

Posted: Thu Feb 02, 2006 12:18 pm
by nightshade
Soweit ich weiß, passiert das bei winxp in begrenztem ausmaße auch von selbst, oder zumindest kann man das irgendwo einstellen.

Wenn als dateisystem ext2 verwendet wird, ist das nicht so ein großes problem, ich denke dass es nicht so fragmentiert.

Posted: Thu Feb 02, 2006 9:41 pm
by Dr. Fred
nightshade wrote:Wenn als dateisystem ext2 verwendet wird, ist das nicht so ein großes problem, ich denke dass es nicht so fragmentiert.
Ja, wir werden warscheinlich ext2 verwenden. Aber ich glaube das ext2 auch fragmentieren kann, es liegt soweit ich weiß am Linux kernel das man als Linux Nutzer damit keine Problem hat.

Posted: Fri Feb 03, 2006 12:44 pm
by nightshade
es liegt soweit ich weiß am Linux kernel das man als Linux Nutzer damit keine Problem hat
Hmm, das kann natürlich auch sein (wird es wahrscheinlich auch sein, da das ext2 modul zum kernel gehört). Aber ich denke, ich hab mal wo gelesen, dass das mit dem inode/blocks des ext2-dateisystems zu tun hat. Nur bei beinahe vollen systemen kommt es zu starker fragmentierung.

Posted: Sat Feb 04, 2006 2:03 pm
by e7
Achtung: Zahlenwerte frei erfunden, außerdem sind die Informationen nur mein schlechter Wissensstand so wie ich das mal irgendwann aufgeschnappt habe...

Der ext2-Treiber von Linux legt die Daten auf der Platte einfach von Haus aus sinnvoller an... Der merkt sich einfach für eine 10 kb-Datei schon mal die nachfolgenden 2 MB vor und legt da keine neuen Daten rein, und die nächste Datei erst anschließend, die kriegt dann auch wieder 2 MB... Nimmt die 10 kb-Datei wirklich an Größe zu, fragmentiert sie nicht weil Platz gelassen wurde... Und geht die dann auch noch über die 2 MB raus, wird wieder irgendwo ein Block mit 2 MB Größe gesucht, der dann reserviert wird...

So fragmentieren die meisten Dateien nur in sehr geringem Umfang...

Sobald aber das Dateisystem zu viele Dateien kriegt, muss es auch den vorgemerkten Platz verwenden, d. h. wenn die Platte voll wird fragmentiert das System dann entsprechend mehr.

Im Prinzip könnte man das auch für im ReactOS-Fat-Treiber implementieren...